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Michael Bständig (Personzentrierter Psychotherapeut in Ausbildung unter Supervision)
Ich wurde im Jahr 1976 geborgen und befasse mich seit über sieben Jahren mit dem Thema Psychotherapie. Vor fünf Jahren habe ich die Ausbildung zum Psychotherapeuten begonnen. Mein bisheriges Berufsleben fand überwiegend im wirtschaftlichen Umfeld statt. Ich beschäftige mich seit jeher mit Ethik und Haltung in der Wirtschaft und beobachte und begleite diese Themen im Rahmen meiner beruflichen Rolle intensiv. Die Funktion als AusbildungskandidatInnenvertreter in der Ethikkommission ist eine besondere Freude. Ethik in der therapeutischen Praxis ist für mich wesentlich und streicht die authentische Auseinandersetzung mit den KlientInnen und die klaren Rollenbilder im Rahmen einer Psychotherapie heraus. Im Rahmen meiner Rolle in der Ethikkommission transportiere ich die Themen und Anliegen aller auszubildenden KollegInnen. Ich freue mich persönlich über die Möglichkeit hier mitzuwirken, neue Erfahrungen zu sammeln und bestehende einfließen zu lassen.

Dr.in Ulrike Diethardt (Lehrtherapeutin)
Jahrgang 1957; ich arbeite seit über 20 Jahren als Psychotherapeutin in freier Praxis. Als Psychotherapeutin und Ausbildnerin ist mir die Beschäftigung mit ethischen Fragen und deren Klärung - in enger Absprache mit den Betroffenen - sehr wichtig: sei es in Bezug auf Klient*innen, Ausbildungskandidat*innen oder Lehrpersonen der ÖGWG. Die Mitarbeit in der Ethikkommission kann mir dafür eine fachliche Basis sein.

Mag. Jürgen Kroemer (Koordinator der EK)
Ich bin Jahrgang 1959 und habe mich der Therapie erst nach meinem 40er zugewandt. Die ersten 25 Jahre meines Berufslebens habe ich als Musiker gelebt, auf der Bühne, im Studio und bei so ziemlich allem, was man in dieser Branche machen kann. Es gibt für mich viele Entsprechungen zwischen künstlerischer Arbeit und Therapie, so z.B. die unbedingte Wertschätzung und empathisch-liebevolle Zuwendung, mit der ich mich dem Werk nähere, der professionelle Anspruch an Sorgfalt und Genauigkeit, nicht zu vergessen die Kreativität, und als Musiker bringe ich wohl auch ein feines Ohr mit. Mich persönlich interessieren an der Arbeit in der EK grundsätzliche Fragen, so z.B. das Spannungsfeld zwischen Begleitung in der Selbsterfahrung und Evaluation im Sinne der Qualitätssicherung in der Ausbildung. Oder Fragen des Datenschutzes und der Datensicherheit die angesichts aktueller Entwicklungen zunehmend an Bedeutung gewinnen.

Judith Poiger (Kandidat*innenvertreterin)
Ich bin 1990 geboren und befinde mich seit 2014 in Ausbildung zur Psychotherapeutin. In den Jahren zuvor war ich als Kindergartenpädagogin tätig und nun arbeite ich als Volksschullehrerin. Ich freue mich, dass es mit der EK eine Ebene zum Vermitteln bei Problemen gibt und so das Verhältnis von Studierenden und Lehrenden verbessert werden kann. Ich freue mich, meine Mitstudierenden bei Bedarf unterstützen zu können. Außerdem empfinde ich jeden gemeinsam Diskurs über ethische Fragen als Bereicherung für meine zukünftige Arbeit als Psychotherapeutin."